Zugangsvoraussetzungen

Die Berechtigung zum Studium an der Hochschule 21 hat, wer die Voraussetzung nach § 18 nach dem Niedersächsischen Hochschulgesetz erfüllt:
  • die allgemeine oder fachgebundene Hochschulreife oder
  • die Fachhochschulreife oder
  • eine Meisterprüfung abgelegt hat und
  • über die erforderlichen Kenntnisse der deutschen und englischen Sprache verfügt.
Die Hochschule 21 führt im Rahmen der Bewerbung um einen Studienplatz eine Eignungsprüfung durch, die jedoch entfällt, wenn ein Praxisvertrag mit einem Partnerunternehmen wie NDB bei der Bewerbung bereits vorliegt.
Für die Mitarbeit in unserem Unternehmen während der Praxisphasen ist es von Vorteil, Erfahrungen im Baugewerbe durch längere Praktika oder eine abgeschlossene Ausbildung als Elektroniker/-in der Fachrichtung Energie- und Gebäudetechnik, Anlagenmechaniker/-in für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik, Technische/-r Systemplaner/-in o.ä. zu besitzen.


Studium

Der Ingenieurstudiengang  „Gebäudetechnik und -automation“ dauert planmäßig sieben Semester (Abschluss: B.Eng.).
Die vier Quartale jedes Jahres gliedern sich folgendermaßen:
  • im Herbst und Frühjahr jeweils Hochschule
  • im Winter und Sommer betriebliche Praxis.
An der HS 21 werden kleine Gruppen (Regelgröße 30 Studierende) gebildet, in denen Fragen und Antworten möglich und erwünscht sind. Die Standardlehrform ist die seminaristische Lehrveranstaltung mit integrierten Vorlesungs- und Übungsanteilen.

Duale Studiengänge an der hochschule 21 zeichnen sich durch einen stetigen Wechsel zwischen Theorie und Praxis aus. In jedem Semester werden eine Theorie- und eine Praxisphase durchlaufen. Die 13-wöchige Theoriephase setzt sich aus zwölf Wochen Präsenzlehre und einer anschließenden Prüfungswoche zusammen. Die Lehre ist verdichtet und beinhaltet in manchen Studiensemestern bis zu 30 Lehrstunden pro Woche. Damit ist eine Vergleichbarkeit zu einem meist 16 Wochen dauernden Semester an einer anderen Hochschule mit etwa 24 Semesterwochenstunden (SWS) hergestellt. Das Studium ist klar strukturiert.
Die Praxisphase schließt sich nahtlos der Theoriephase an. Während der Praxisphasen werden neben dem eigentlichen Praxisbericht weitere Hausübungen und Entwürfe zu einigen Lehrmodulen der voraus gegangenen Theoriephase angefertigt. Die letzte Praxisphase ist für die Erstellung der Bachelorarbeit vorgesehen. Diese muss in einem Zeitraum von insgesamt 8 Wochen erstellt werden und soll inhaltlich auf die Tätigkeiten des Studierenden im Praxisunternehmen abgestimmt sein.

Als Student dieses Studienganges schließen Sie, neben Ihrem Studienvertrag mit der HS 21, einen Praxisvertrag mit NDB ab. Der Praxisvertrag wird generell für die gesamte Studiendauer gelten und enthält die Rechte und Pflichten von Unternehmen und Studierenden, wie die Regelungen für Urlaub, Praxisarbeit und Bachelorarbeit. Urlaub mitgerechnet, arbeiten Sie als Praxisstudent jedes Jahr zweimal 13, insgesamt also 26 Wochen Vollzeit im Praxisbetrieb mit. Bis zum Studienabschluss nach sieben Semestern sind Sie mehr als 1,5 Jahre Vollzeit- oder über 3 Jahre Halbzeitkraft in unserem Unternehmen.


Studieninhalte

Die Studierenden lernen Konzeption, Entwurf und Bemessung von gebäudetechnischen Anlagen u.a. mit Hilfe der Gebäudeautomation zu lösen. Ihr Wissen bringen sie in den Bereichen Gas- und Wasserinstallation, Elektroinstallation, Heizungstechnik, Lüftungs-/Kälte-/Klimatechnik zur Umsetzung.

Ebenso ist Ziel, dank technischer Grundkenntnisse, selbständig Fachwissen aus der Literatur, unter anderem den DIN-Normen, erarbeiten zu können. Absolventinnen und Absolventen sind in der Lage, sowohl bei der Planung als auch bei der Ausführung und bei der Unterhaltung von gebäudetechnischen Anlagen aller Art – auch im Rahmen des gewerkübergreifenden Building Information Modeling (BIM) und des Computer Aided Facility Managements (CAFM) – als qualifizierte Fachpersonen mitzuwirken.

Der Modulplan umfasst eine abwechslungsreiche Bandbreite an Themen. In den ersten Semestern werden neben anderen die Grundlagen in Tragwerkslehre, Baukonstruktion, Werkstoffkunde, Elektrotechnik, Bauphysik und Betriebswirtschaftslehre gelehrt. In den höheren Semestern befassen sich die Studierenden dann im Wesentlichen mit Inhalten der Gebäudetechnik und -automation wie Mess- und Sensortechnik, Steuer- und Regelungstechnik, Lüftung, Gebäudeplanung, Klima- und Kältetechnik sowie Gas-, Wasser- und Brandschutztechnik.

Detaillierte Informationen zu Studienmodulen, Lernzielen und Lehrinhalten können Sie auf der Homepage der Hochschule 21 einsehen.