Ausgabe 02/2018
// Editorial

Liebe Leserinnen und Leser,

Liebe Leserinnen und Leser,
60 Jahre NDB – für uns ein willkommener Anlass, einmal kurz innezuhalten. Gefühlt ist das letzte Jahrzehnt seit unserer „Familienfeier“ im Stadeum anlässlich unseres Fünfzigsten ja wie im Flug vergangen, schaut man jedoch auf die Ereignisse, wird einem die Entwicklung unseres Unternehmens in den letzten Jahren bewusst.

Was als kleine Spezialfirma für Blitzschutzbau 1958 begann, wuchs zu einer mittelständischen Unternehmensgruppe mit überregionaler Marktbedeutung heran. Mit innovativen Ideen und klarer Ausrichtung auf Qualität und Verantwortung entwickelte sich unser Familienunternehmen, das mittlerweile in dritter Generation geführt wird. Mittlerweile bietet die NDB Gruppe handwerkliche Dienstleistungen in sechs Gewerken aus einer Hand an. Unsere hoch qualifizierten Mitarbeiter liefern nicht nur die reine handwerkliche Installationsleistung, sondern projektieren darüber hinaus individuelle Lösungen für unsere Kunden und setzen diese um.

Daher begehen wir dieses „kleine“ Jubiläum mit Freude und nicht ohne Stolz und Dankbarkeit. Aber gerade aufgrund unserer erfolgreichen Entwicklung sind wir uns der aktuellen und zukünftigen Herausforderungen sehr bewusst. Eine der entscheidenden Entwicklungen auch unserer Branche ist die Digitalisierung. Natürlich werden unsere Kerntätigkeiten im Handwerk auch in Zukunft die von qualifizierten Mitarbeitern ausgeführten handwerklichen Arbeiten bleiben, die Begleitprozesse sind aber bereits jetzt im großen Umfang in der Umgestaltung. Nur wenn wir die immer steigenden Anforderungen durch Dokumentation und gesetzliche Vorgaben durch digitale Pro-zesse schlank halten können, werden wir in der Zukunft in der Lage sein, wettbewerbsfähige Dienstleistungen anzubieten.
Eine noch größere Herausforderung ist der Mangel an Nachwuchs und Fachkräften im Handwerk. Die Entwicklung in Deutschland hin zu einem Land von Akademikern wirkt sich gerade für uns sehr nachteilig aus. Die Gewinnung von jungen Menschen für eine handwerkliche Ausbildung als Start ins Berufsleben ist trotz der vielfältigen Möglichkeiten im Fort- und Weiterbildungsbereich schwieriger geworden. Positiv bemerken wir jedoch in letzter Zeit die vermehrten Stimmen, die den Sinn dieser Entwicklung hinterfragen. Immer mehr Fachleute fordern ein Umdenken: „Meister statt Master“.

Die Bereitschaft, diese Herausforderungen auch in Zukunft aktiv anzugehen und mitzugestalten, ist bei unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern spürbar. Ihr herausragendes Engagement hat die positive Entwicklung unseres Unternehmens über die Jahrzehnte erst ermöglicht. Für dieses Engagement und die große Loyalität bedanken wir uns. Wir verzichten in unserem Jubiläumsjahr auf eine große Feier. Stattdessen führen wir in diesem Jahr eine arbeitgeberfinanzierte betriebliche Krankenzusatzversicherung ein. Hierdurch schützen wir unsere Mitarbeiter vor finanziellen Lücken im Krankheitsfall und bringen gleichzeitig unsere Unternehmenswerte Nachhaltigkeit und Verantwortung für Kunden und Mitarbeiter gleichermaßen zum Ausdruck.

Die Geschäftsleitung
Florian Geier
Liebe Leserinnen und Leser,