Der ferne Osten

Der ferne Osten

Als Azubi oder dualer Student kann man bei NDB wirklich viele angenehme Angebote wahrnehmen. So gibt es interessante Projekte zum abarbeiten, einen Azubi-Austausch (z.B. nach Italien) oder, wie in meinem Fall, ein Auslandssemester. Bei mir ging es auf eine weite Reise gen Osten. Und zwar nach Osaka in Japan. Los ging es am 27. März. Schon die Erlebnisse des ersten Tages würden hier den Rahmen sprengen. Nur so viel: Es ist irgendwie anders als hier. War ja auch zu erwarten. Also hieß es für mich Zähne zusammenbeißen, intern auf den 'Abenteuer-Modus' umstellen und hinein ins Getümmel.

Die ersten drei Tage verbrachte ich mit Sightseeing. Danach ging es auch direkt in die Uni. Ein riesengroßes Gelände, welches mir auf Anhieb gefällt. In der Uni bekomme ich eine Einweisung und meinen Stundenplan. Ab diesem Tag ging's auch gleich mit dem Unterricht los. Das versprach interessant zu werden.

Dann setzte erschreckend schnell der Alltag ein und nach (viel zu) kurzer Zeit war das Semester auch schon wieder vorbei. Der Unterricht war durchwachsen. Mal war es spaßig, mal nicht. Eben ganz wie zuhause. Die Wochenenden und Tage, an denen ich wenig Uni hatte, verbrachte ich eigentlich komplett mit Reisen. Ich war etwa ein dutzend Mal in Kyoto, mehrmals in Kobe, Nara und vielen anderen Orten. An verlängerten Wochenenden habe ich Trips nach Nagoya, Hiroshima und Tokyo gemacht. Dazu kenne ich jetzt jeden Winkel von Osaka. Kurzum: ich habe Unmengen gesehen und gemacht. Und das Beste: trotz all diesen Reisen habe ich nicht eine einzige Unterrichtseinheit verpasst.

Vor meiner Abreise habe ich bei NDB meinen Jahresurlaub eingereicht um direkt im Anschluss noch etwas reisen zu können. Diesen Plan setzte ich gegen Mitte Juni in die Tat um. Ich erstellte eine Route und buchte die Flüge. Als das Semester ende Juli vorbei war, brach ich noch am selben Tag allein zu einer Rucksacktour auf. Ich konnte Taiwan, Singapur, Malaysia, Thailand, Kambodscha, Vietnam und China sehen und bin am 18. August völlig geschafft, aber glücklich, wieder zur Arbeit erschienen.

Ich habe viel unternommen und absolut alles gegessen was mir vorgesetzt wurde. Sei es Skorpion, frittierte Hühnerknorpel oder Durian, probiert habe ich alles. Wie oft kann man sowas schon in Deutschland machen? Das Ganze war ein absolut eimaliges Erlebnis. Ich konnte viel sehen und lernen und bin NDB unendlich für alle Erfahrungen und Eindrücke dankbar. Vielleicht kommen wir ja mal dazu mein neu erlerntes Japanisch anzuwenden. Bedarf für Blitzschutz bestünde in Kyoto durchaus.

Felix Hartmann