Arbeitsumfeld / Arbeitsbedingungen

Als Mitglied der Bauwirtschaft leistet der Trockenbaumonteur harte, körperliche Arbeit. Eine gute körperliche Fitness sollte daher eine persönliche Voraussetzung sein, da viele Arbeiten über der eigenen Kopfhöhe ausgeführt werden und nicht alle Baumaterialien leicht sind, beispielsweise Gipskartonplatten. Ob Wind, Sonnenschein oder Regen, die Trockenbauarbeiten werden meist im „Trockenen“ verrichtet. Weil viele Arbeiten auf Leitern und Gerüsten ausgeführt werden, sollten Trockenbaumonteure schwindelfrei sein.
 
Auf der Baustelle schützen sich Trockenbaumonteure gegebenenfalls mit Gehörschutz vor Lärm und tragen geeignete Schutzkleidung, wie Schutzbrille, Schutzhelm, Sicherheitsschuhe und Arbeitshandschuhe. Umsichtiges und vorausschauendes Arbeiten ist notwendig, um die eigene Sicherheit und die der Kollegen zu gewährleisten.
 
Teamgeist ist eine wesentliche Voraussetzung für das erfolgreiche Arbeiten mit den Kollegen auf der Baustelle. Ebenfalls müssen sich Trockenbaumonteure oftmals mit anderen Gewerken, z. B. Elektroinstallation oder Heizung, Sanitär und Lüftung abstimmen, um einen fortschrittlichen und termingerechten Bauablauf zu gewährleisten.
 
Beim Trockenbau kommen verschiedene Trockenbaustoffe und vorgefertigte Bauteile zum Einsatz, die der Trockenbaumonteur den Anforderungen entsprechend auswählt, präzise anpasst, sicher montiert und abschließend verfugt. Dazu werden Kantenhobel, Sägen, Akkuschrauber, Bohrmaschinen und Trockenbaukellen eingesetzt. Das genaue Arbeiten entsprechend der technischen Unterlagen, wie Bauzeichnungen, Plänen und Skizzen prüfen sie durch den Einsatz von Messgeräten wie Wasserwaage und Baulaser.
 
Um die Qualität zu sichern und die Terminpläne einzuhalten, ist zuverlässiges Arbeiten unerlässlich. Sollte es zu Terminengpässen kommen, sind Überstunden und der Einsatz am Wochenende möglich. Sorgfalt in der Arbeit und Flexibilität, um sich den wechselnden Bedingungen der Baustellen anzupassen, sind daher entschieden wichtig.