Aufschaltgrundlagen

Übertragungsmöglichkeiten

Brandalarme werden in der Regel mittels eines Übertragungsgerätes per Wählverbindung an die zuständige Feuerwehr, Einsatzzentrale oder an ein privates Wachunternehmen gemeldet. Einzelne Systeme stellen eine Verbindung auch über eine Standleitung oder GSM-Funk her. Die Ausführung der Anschlussart regeln die "Technischen Anschlussbedingungen" (TAB).

Aufschaltbedingungen für Brandmeldeanlagen

Die Technischen Anschlussbedingungen (TAB) für Brandmeldeanlagen werden in Deutschland von den jeweiligen Landkreisen und der örtlichen Feuerwehr vorgegeben. In ihnen sind die individuell festgelegten technischen Voraussetzungen zur Planung, Montage und Instandsetzung einer Brandmeldeanlage gemäß DIN 14675 / DIN VDE 0833 definiert.

Aufgeschaltete Brandmeldeanlagen werden im Regelfall in Zusammenarbeit mit der zuständigen Feuerwehr und einem zugelassenen Sachverständigen auf Basis der TAB's und der bei Errichtung gültigen DIN 14675 abgenommen.

Die Übertragungseinrichtung muss bei dem für die Region zuständigen Konzessionär durch den Endkunden / Betreiber beantragt werden. Hierfür wird in der Regel ein Mietvertrag zwischen beiden Parteien abgeschlossen.

Es gilt zu berücksichtigen, das DIN 14675 konforme Brandmeldeanlagen nur durch zertifizierte Unternehmen geplant, projektiert, montiert und in Betrieb gesetzt werden dürfen. Selbst die erforderlichen Wartungsarbeiten dürfen nur von diesen Firmen ausgeführt werden. Die Fa. NDB ist ein solches Unternehmen, welches für die Hersteller Esser Novar, Hekatron und Notifier eine gültige DIN 14675 und VdS-Zertifizierung besitzt.