Ausbildung bei NDB
Holz- und Bautenschützer/in Fachrichtung Bautenschutz
Das Aufgabengebiet des Holz- und Bautenschützers der Fachrichtung Bautenschutz ist umfangreich. So werden z.B. Schäden durch Feuchtigkeit in Gebäuden untersucht und saniert oder vorbeugende Maßnahmen gegen Schäden vorgenommen, wie z.B. Dämmung oder Abdichtung. Auch die Schädlingsbekämpfung und Desinfektion sind mögliche Aufgaben des Holz- und Bautenschützers.
Arbeitsumfeld / Arbeitsbedingungen
Der Holz- und Bautenschützer der Fachrichtung Bautenschutz arbeitet
sowohl im Innen- und Außenbereich von Gebäuden. Als qualifizierte
Fachleute der Sanierung schützen Holz- und Bautenschützer Gebäude
vor der Zerstörung durch Schädlinge und Hausschwamm, sie sanieren
dort, wo Feuchtigkeit und Salze das Mauerwerk bedrohen und erhalten
Bau-Werte, indem sie diese dauerhaft vor schädigenden
Witterungseinflüssen bewahren. Auch Planung und Dokumentation
gehört zum Aufgabenumfang.
Zur fachgerechten Sanierung sind naturwissenschaftliche
Grundkenntnisse notwendig, wie beispielsweise die physikalischen
Zusammenhänge zwischen Luftfeuchtigkeit und Temperatur oder die
Wechselwirkung der Feuchtigkeitsaufnahme von Baumaterialien und
deren Belastung durch Schadstoffe.
Die Arbeit kann auf Gerüsten stattfinden, so dass Holz- und
Bautenschützer schwindelfrei sein sollten. Auch ist körperliche
Fitness erforderlich, weil z.B. schwere Gegenstände gehoben werden
und in verschiedenen Wetterlagen gearbeitet wird. Der Einsatz von
Schutzanstrichen, chemischen Verfahren zur Insekten- und
Pilzbekämpfung sowie das Arbeiten an den Handwerkswerkzeugen und
Maschinen erfordert außerdem ein sorgfältiges und
verantwortungsbewusstes Handeln. Die Beachtung der
Sicherheitsregeln ist darum ein wichtiges Element in diesem
Handwerk.
Ausbildung
Die Ausbildung zum Holz- und Bautenschützer Fachrichtung
Bautenschutz dauert in der Regel 3 Jahre. Unter Berücksichtigung
der Vorbildung kann eine Verkürzung der Ausbildungszeit beantragt
werden.
Ergänzend zur praktischen Ausbildung im Betrieb und auf den
Baustellen nimmt der Auszubildende am Unterricht in der
Berufsschule teil.
Auf diesem Wege werden u. a. folgende Inhalte vermittelt:
- Handhabung der Maschinen und Werkzeuge
- Arbeitsplanung und Dokumentation
- Sicherheitsmaßnahmen bei der Arbeit
- Abdichten von Bauwerksteilen mittels Injektion
- Beseitigen von Feuchtigkeitsschäden im Innenbereich
- Sanieren und Beschichten von Balkonen
- Sanieren eines erdberührenden Außenbauteils
- Freilegen einer KelleraußenwandTeilerneuern eines Bauteils aus Mauerwerk
- Erneuern eines Holzbauteils
- Abdichten einer Kelleraußenwand
- Sanieren eines Putzschadens
- Erkennen von Schädlingen, wie Pilzen und Insekten
- Vorbeugen und Bekämpfen von Schädlingen
- Einrichten eines Arbeitsplatzes
Während der Ausbildung werden die Auszubildenden von Beginn an in
den Arbeitsalltag eingebunden und übernehmen unter Anleitung z.T.
selbständige Arbeiten, die von den Ausbildern und Kollegen
kontrolliert werden.
In der Berufsschule werden Klassenarbeiten und Tests geschrieben
und es finden eine Zwischenprüfung und eine Abschlussprüfung statt.
Auf diese Leistungsprüfungen bereiten sich die Auszubildenden in
ihrer Freizeit vor.
Perspektiven nach der Ausbildung
Aufgrund der wachsenden Bedeutung der Instandsetzung von
existierender Bausubstanz hat sich der Holz- und Bautenschutz zu
einem Arbeitsfeld mit hervorragenden Zukunftsperspektiven für
ausgebildete Fachleute entwickelt.
Weiterbildungsmaßnahmen können genutzt werden, um sich zum
Techniker der Fachrichtung Bautechnik fortzubilden. Auch ein
Hochschulstudium zum Bachelor im Bereich Bauwesen ist möglich.
Interessiert?
Dann freuen wir uns auf Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen.
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